Ach, was war das schön die letzten Tage! Das Wetter ist damit weitesgehend eher nicht gemeint, allerdings waren Byron Bay und unser Hostel in diesem Ort, Arts Factory genannt, einfach klasse. Ich würde sogar so weit gehen und sagen, dass die Arts Factory eines der besten Hostels ist, die ich hier angesteuert habe, allerdings auch unverschämt teuer, aber das ist leider Gottes die harte Realität in Byron Bay, billige accommodation findet man dort ebenso selten wie Sonnenbadende unter 40 Jahren an einem FKK-Strand im Osten der deutschen Republik. Naja, dafür hat man auch einiges geboten bekommen, beispielsweise bushtucker-Führungen ( ein bushtucker ist jemand, der in der australischen Wildnis lebt und sich von dieser auch ernährt) als auch eine Führung über Spinnen in der Nacht, bei der man intressante Informationen über die lokalen Spinnen und dem Verhalten von Spinnen im Allgemeinen vermittelt bekam. Super!
Da wir ein wenig Geld sparen wollten, haben wir auf dem Gelände des Hostels gezeltet, was immernoch happige 16 $ die Nacht gekostet hat, doch leider Gottes hat es ziemlich oft geregnet, war aber trotzdem schön, da der Campingplatz massive Festivalstimmung verströmte, überall waren ganze Haufen alternativ denkender Menschen anzutreffen. Wir waren auch in Nimbin, der Hippie-Haupstadt Australiens, allerdings hats an dem Tag dermaßen geregnet, dass wir da nicht wirklich irgendwas gemacht haben, sondern quasi direkt wieder weggefahren sind, was ziemlich schade war.
Als wir dann schweren Herzens weiter Richtung Goldcoast fuhren, um ein paar Tage in Surfers Paradise zu bleiben, erkannten wir ziemlich schnell, dass das Kaff an Hässlichkeit kaum zu überbieten ist . Also zogen wir direkt weiter nach Brisbane, wo wir nun bis morgen früh im X Base Embassy Hostel mitten im CBD Brisbanes leben.
Brisbane an sich ist ziemlich relaxed, die Menschen freundlich und alles ein wenig kleiner als in Sydney, was aber nicht weiter schlimm ist, da man sich hier sehr schnell zurecht findet und ich es irgendwo auch ziemlich gemütlich finde. Intressanterweise sieht man von den Fluten im Januar absolut gar nichts mehr, abgesehen von dem immer noch vom Schlamm braun gefärbtem Brisbane River. Baden mag man darin nicht! Das Wetter hier ist nach wie vor nicht optimal, aber immerhin ein kleines Bisschen weniger regnerisch und weniger kalt als an der südlichen Ostküste. Vielleicht haben wir ja ein wenig Glück und fahren jetzt in schönes Wetter rein! :)
Nächster Stop: Noosa.
Soviel von mir,
Jonas
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