Mittwoch, 21. Juli 2010

Mount Isa, 22.07.2010

So,
3 Tage nach dem Aufbruch sind wir in Mount Isa, der anscheinend einzigen Bastion menschlicher Zivilisation im Outback, angekommen. Nachdem wir auf gut 1500 km nichts als verbrannte Erde, tote Kängurus am Straßenrand und Vögel, die die Leichen fraßen (hehe, einer dieser Vögel frisst keine Leichen mehr, das kann ich euch versichern!), ist es ganz angenehm, mal wieder mehr in einer Siedlung als windschiefe Häuser und eine saumäßig teure Tankstelle zu sehen. Wir schauen uns gleich noch nach einer Bleibe für heute Nacht um, dann gehts morgen weiter gen Darwin.
Allerdings müssen wir uns hier noch nach einem Ersatzreifen umschauen, da wir auf die selten blöde Idee kamen, mit einem überladenen Ford Falcon (stellt euch einen Ford Escort Kombi in Volvo-Größe vor) durch eine Minor Road zu fahren. Soll heißen: Sehr unebene Strecke mit Passsagen durch Flüsse, für die ein Ford Falcon absolut nicht gemacht ist. Eher ungut. Allerdings ist uns erst dann der Reifen geplatzt, als wir von der Straße auf einen Highway abgebogen sind. Seltsam...
Auf jeden Fall hielt ein älteres australisches Ehepaar an und half uns mit der Panne, sodass wir nach einer halben Stunde unsere Reise Richtung Norden weiterführen konnten.
Dadurch, dass es einfach keine Einkaufsmöglichkeiten in den Outbackdörfern gibt, die man bezahlen kann, hatten wir das eine oder andere Mal auch mit knappen Lebensmitteln und Trinkbarem Probleme, allerdings sind die Vorräte jetzt wieder aufgefüllt und alles ist alright.
Ich mach mich jetzt auch mal ab, um nach nem Caravan Park zu suchen!

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